Donnerstag, 28. November 2013

Poetry Slam gegen Gewalt an Frauen: A Room of One’s Own

„Klappe auf!“ - ein Medienprojekt frauenpolitisch aktiver Organisationen in Österreich - lud im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen am 28. November 2013 zum 2. Mal zum Slammen für Gewaltfreiheit ein – ins Poetry Slam erfahrene LOKATIV im Stuwerviertel. Das Motto bezog sich auf Virginia Woolfs Essay „Ein Zimmer für sich allein“, in dem sie finanzielle Unabhängigkeit und Privatsphäre für Frauen fordert.

Mit feinem Sprachgefühl, Tempo und einer Portion Humor präsentierten die Teilnehmer_innen (sieben Frauen und ein Mann) reflektierte Texte u. a. zu Belästigung im öffentlichen Raum, häuslicher Gewalt und weiblicher Identität. Clara Felis moderierte gekonnt launig.

Der Poetry Slam wurde aufgezeichnet und ist im Rahmen der Sendereihe Globale Dialoge bei Orange 94.0 nachzuhören. Zu sehen sind die besten Beiträge auf diestandard:

http://diestandard.at/1385169352716/Man-wuenscht-sich-zehn-Zentimeter

Seitens von Amnesty International waren das Netzwerk Frauenrechte und das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte in der "Klappe Auf"-Kooperation vertreten. Die acht bei "Klappe Auf"-vertretenen Organisationen stellten ihre Arbeit vor. Sabine Vogler vom Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte präsentierte Amnesty.

Ort: LOKATIV, Arnezhoferstraße 12, 1020 Wien
Datum: 28. November 2013, ab 19 Uhr

Mittwoch, 27. November 2013

Amnesty Infotisch bei Gewerkschaftskongress der PRO.GE


Aktivist_innen von Amnesty International waren beim Gewerkschaftskongress der Gewerkschaft PRO.GE mit einem Infotisch vertreten. Die Kolleg_innen hatten die Möglichkeit, Aktionen des diesjährigen Briefmarathon zu unterschreiben. Jeden Tag wurden 6 der Aktionen aufgelegt.

Ort: Austria Center Vienna
Datum: 25. - 27.11.2013, 08:00 - 18:00 Uhr

Samstag, 23. November 2013

SOS-Europa: Aktion am Graben

Das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte veranstaltete am 23.11.2013 am Graben bei der Pestsäule in Wien eine Öffentlichkeitsaktion für einen besseren Schutz von Flüchtlingen in Europa und gegen illegale Rückschiebungen insbesondere in Griechenland, wo Flüchtlinge in ihren Booten aufs offene Meer zurückgeschoben und ihrem Schicksal überlassen werden.

Mit einem Flashmob wurde die dringende Forderung von Amnesty International in beeindruckender Weise dargestellt: Aktivist_innen erhielten Buchstaben des Spruches „No more push-backs!“ und mischten sich unter die Passant_innen. Nach kurzer Zeit ertönte eine dramatische Musik und die Aktivist_innen stellten sich währenddessen in einer Reihe auf und hielten die Tafeln mit den Buchstaben vor sich.

Die Passant_innen reagierten auf dieses Thema mit großem Interesse, mit Irritation und mit Wut, dass es an den Außengrenzen Europas solche Rückschiebungen gibt. Bei dieser Veranstaltung konnten die Aktivist_innen innerhalb kurzer Zeit einige Unterschriften an die griechische Regierung sammeln und großes Interesse für das Thema Flucht wecken.

Datum: 23.11.2013, 13:00 – 16:00 Uhr
Ort: Graben bei der Pestsäule in Wien

Video von der Akiton: http://www.youtube.com/watch?v=ezv__EeIX3o

Dienstag, 19. November 2013

Amnesty beim Human Rights Talk

Das Amnesty Team Afrika-Süd betreute beim Human Rights Talk am 19. November 2013 in der Aula des Universitätscampus im Alten AKH einen Amnesty-Stand und sammelte Unterschriften auf Appellbriefen gegen Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe und Sudan. Briefe an den griechischen Minister für Öffentliche Ordnung gegen Push-Backs  von Flüchtlingen im Mittelmeer vor Griechenland lagen ebenfalls zur Unterschrift auf.

Thema dieses Human Rights Talks war “Opfer von Gewalt als Asylsuchende”.

Die Veranstaltung wurde vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte gemeinsam mit der Forschungsplattform “Human Rights in the European Context” der Universität Wien und Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende organisiert.

Es diskutierten Margit Ammer (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte), Ruth Kronsteiner (Hemayat), Nadja Lorenz (Netzwerk Asylanwalt) und Thomas Wenzel (Psychiater); moderiert wurde das Gespräch von Irene Brickner (Der Standard).


Ort: Altes AKH
Datum: 19. November 2013

Sonntag, 10. November 2013

Amnesty Infostand bei den Kritischen Literaturtagen 2013

Das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte organisierte einen Infotisch bei den Kritischen Literaturtagen 2013.

Die Kritischen Literaturtage sind eine Literaturmesse der anderen Art. Bücher und Zeitschriften aus dem Bereich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und natürlich auch Infostände von verschiedensten NGOs prägten die Ausstellung.

Das Brunnenmarktviertel im 16. Bezirk war ein geeigneter Ort für diese dreitägige Kulturinitiative.

Beim Infotisch konnten die Passant_innen an Aktionen zu Tscechien, Belarus, Russland, Honduras und Israel teilnehmen.

Ort: Brunnenpassage, Yppenplatz, Wien-Ottakring
Datum: 8. und 10. November 2013, 10:00 - 20:00 Uhr

Freitag, 25. Oktober 2013

Infostände zum Thema Todesstrafe am Urban Loritz-Platz

Die Rahmenbedingungen für das Abhalten eines Infostandes waren nicht optimal, da ein Teil des Urban Loritz-Platzes derzeit eine Baustelle ist. Mitglieder der AI-Gruppe 3 / Wien trotzten dem Baumaschinenlärm und informierten PassantInnen über unsere derzeit aktuellen Briefaktionen zum Thema Todesstrafe. Es gab aber auch Appellbriefe zu Libyen, Türkei und Griechenland. Am Freitag war es durch den Frühschluss der Bauarbeiter ruhiger und Marlies und Susanne konnten ausführlichere Gespräche mit den PassantInnen führen. Die InfostandbesucherInnen waren interessiert und nahmen auch gerne Materialien mit.

Ort: Urban Loritz-Platz, 1150 Wien
Datum: 24. und 25. Oktober 2013

Dienstag, 15. Oktober 2013

Amnesty-Stand bei Human Rights Talk

Mitglieder des Netzwerkes zum südlichen Afrika betreuten am 15. Oktober 2013 von 19 bis 21 Uhr einen Amnesty-Stand beim Human Rights Talk im Dachgeschoß des Juridikum, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: Meinungsfreiheit in Gefahr?

Organisiert wurde dieser Human Rights Talks vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM), gemeinsam mit der „Forschungsplattform Human Rights in the European Context“ der Uni Wien und den Reportern ohne Grenzen.

Aus der Ankündigung der Veranstaltung:

„Die Enthüllungen Edward Snowdens über das gigantische Überwachungsprogramm der US National Security Agency und Bradley Mannings Weitergabe von Dokumenten an die Enthüllungsplattform Wikileaks haben nicht zuletzt wegen der strafrechtlichen Verfolgung beider heftige Diskussionen über die Zulässigkeit von Whistleblowing als Form der Meinungs- und Informationsfreiheit entflammt.

Aus diesem Anlass diskutieren Rubina Möhring (Journalistin, Reporter ohne Grenzen Österreich), Ed Moschitz (ORF), Tarik Tabbara (Experte für US-Recht) und Hannes Tretter (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte).“

Informationen über weitere geplante Human Rights Talks unter http://bim.lbg.ac.at

Sonntag, 13. Oktober 2013

Freiwilligenmesse 2013

Bei der 2. Freiwilligenmesse in Wien stellten 75 Organisationen ehrenamtliche Mitarbeitsmöglichkeiten vor. Auch Amnesty International war vertreten und bot eine Vielfalt an ehrenamtlichen Tätigkeiten an.

Die Messe war sehr gut besucht, und zahlreiche Interessierte besuchten den Amnesty-Stand und ließen sich beraten.

Ort: Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien
Datum: Samstag, 12.10.2013 10:00 Uhr - Sonntag, 13.10.2013 17:00 Uhr

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Interviewtermin bei Radio Orange

Vertreterinnen von sieben Organisationen in einem kleinen Radiostudio - eine logistische Herausforderung, aber ein gelungenes Projekt.

Die sieben Organisationen der Initiative "Klappe auf" stellten sich und ihre gemeinsamen Vernetzungsaktivitäten bei den "sozialen Dialogen" von Radio Orange vor.

Unter dem Namen „Klappe auf!“ sind seit mehreren Jahren verschiedene frauenpolitisch aktive Organisationen miteinander vernetzt und organisieren jährlich eine gemeinsame Veranstaltung für die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Ziel ist es, die „Klappe aufzumachen“, indem die Organisationen verschiedene Formen von Gewalt an Frauen sichtbar und sich für ein gewaltfreies Leben aller Frauen weltweit stark machen.
2012 veranstaltete die Plattform erstmals einen Poetry Slam, der unter dem Zeichen der Gewaltfreiheit stand. 2013 folgt unter dem Titel „A Room of One’s Own“ die Fortsetzung (28.11.2013, Lokativ).

Die Aktion wird getragen von: Amnesty International – Netzwerk Frauenrechte und Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte, Frauensolidarität, Katholische Frauenbewegung ÖsterreichsAktion Familienfasttag, LEFÖ / Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen – Birlikte Ögrenelim, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser sowie WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven.

Ort: Radio Orange
Datum: Das Interview wurde am 9. Oktober 2013 aufgenommen und wird am 19. November 2013 um 13 Uhr ausgestrahlt.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Irdische Träume im Paradies – Frauen im Iran

Siroos Mirzaei, Facharzt für Nuklearmedizin, Sprecher der Ärzt_innengruppe von Amnesty International und Mitgründer des Vereins Hemayat, Betreuungszentrum für traumatisierte Flüchtlinge, las aus seinem Roman Irdische Träume im Paradies.

Im Zentrum des Romans steht die Geschichte von Shokufeh, einer jungen Iranerin, die aufgrund tragischer Ereignisse zum Tode verurteilt worden war. Im Paradies erinnert sie sich an ihr Leben im Iran und ihre Liebe zu Masoud, die an der gesellschaftlichen Realität scheitern musste. Die Spiegelung der Wirklichkeit im „Paradies“ ist Kritik an der gesellschaftspolitischen Repression im Iran nach der Revolution 1979.  In diesem Paradies gibt es keine Jungfrauen, die die Märtyrer empfangen, es ist auch kein Land, in dem Milch und Honig fließen, sondern ein Ort, wo die Menschenrechte gelten und ein selbstbestimmtes Leben möglich ist.

Im Anschluss an die Lesung informierte Eva-Maria Jenkins-Krumm vom Netzwerk Frauenrechte über die Situation der Frauen im Iran: Zu der katastrophalen Situation der Menschenrechte im Allgemeinen kommen zahlreiche weitere frauenspezifische Diskriminierungen.

Mehrangiz Kar, die iranische Menschenrechtsanwältign sagte dazu: „Wenn ich über Frauenrechte spreche, fühle ich manchmal tiefen Ekel, weil ich eine so lange Reihe von Verletzungen dieser Rechte aufzählen muss, für die ich keine Lösungen weiß“.

Doch es gibt auch eine starke Menschenrechtsbewegung im Iran, z.B. die Kampagne „Eine Million Unterschriften für Frauenrechte“ und Hoffnung auf bessere Zeiten wie im Lied der iranischen Frauenbewegung: „Oh Frau, das gegenwärtige Leben, die Zeit der Sklaverei ist vorbei, eine andere Welt ist denkbar.“ Schließlich beschrieb die Referentin einige besonders eindrückliche Aktionen der AI Netzwerke Frauenrechte / Todesstrafe , z.B. „Drei Bäume  für die Menschenrechte im Iran“ (Donaupark), „Aktion gegen die Todesstrafe“ (Stephansdom), „Hinter Gittern. Hundert Stunden Solidarität mit den iranischen Gewissensgefangenen“ (Mariahilferstraße). Bei einem Glas Wein oder Wasser konnte das Publikum mit dem Autor und der Referentin diskutieren.



Ort: Literaturhaus, Wien
Datum: 08.10.2013

Samstag, 5. Oktober 2013

Aktion gegen die Todesstrafe

Rund um den internationalen Tag gegen die Todesstrafe (10.10.) machten Aktivist_innen aus Niederösterreich und Wien mit einer Öffentlichkeitsaktion in Amstetten darauf aufmerksam, dass in mehreren Ländern der Welt, etwa in den englischsprechenden karibischen Staaten Barbados, Trinidad und Tobago, die Todesstrafe noch nicht abgeschafft wurde. Weiters wurde das Schicksal der Jemenitin Fatima Hussein Badi, die von Todesstrafe bedroht ist, bekannt gemacht.

Der Info-Stand auf dem Hauptplatz von Amstetten vermittelte karibische Gefühle; die Impressionen von Sonne, Strand und Meer plus einer Palme neben dem Info-Stand wurden von der Mostviertler Sonne an diesem kühlen, aber freundlichen und trockenen Herbsttag verstärkt.

Wenngleich der Hauptplatz in Amstetten trotz gleichzeitig stattfindendem Bauern- und Flohmarkt eine deutlich geringere Frequenz an Passant_innen als die hektische Großstadt Wien aufwies, waren die Anzahl der Unterschriften auf den Petitionen gegen die Todesstrafe für die Teilnehmer_innen zufriedenstellend: Denn eine Reihe von Menschen in Amstetten ließen sich ansprechen und für ihren Appell an die Regierungen in der Karibik und in Jemen gewinnen.

Ort: Amstetten, Hauptplatz
Datum: Samstag, 5. Oktober 2013, 10.30 bis 12.30 Uhr

Samstag, 21. September 2013

Peace One Day Festival

Am Samstag, 21. September 2013, betreute die Amnesty „Gruppe 3“ gemeinsam mit der „Amnesty Youth Gruppe der American International School Wien“ einen Info –Stand  beim „Peace-One-Day“- Festival am Karlsplatz in Wien.

Marlies, Mara, Luis, Erich und Siyeon sammelten Unterschriften, sprachen mit Teilnehmer_innen, pusteten Luftballons auf, verteilten Informationsmaterial und vieles mehr. Für die drei von der Amnesty Youth Group war es das erste Mal, dass sie bei einer Aktivität mitgemacht haben und ein bisschen zur Menschenrechtsarbeit beitragen konnten. Es hat ihnen viel Spaß gemacht und sie sind beim nächsten Mal sicher wieder dabei. (Ilse Heinecke)

Weitere Bilder gibt es unter http://lukasbezila.com/peace-one-day-vienna-2013/ zu sehen.

Ort: Karlsplatz, Wien
Datum: 21.09.2013






Freitag, 20. September 2013

Amnesty in der Brunnenpassage in Wien

Am Freitag, den 20. September 2013 fand in der Brunnenpassage am Yppenplatz im Rahmen von “24 Stunden Afrika” eine Veranstaltung statt. Die Autorin und Diversity-Expertin Frau Beatrice Achaleke las Auszüge aus ihrem Buch (Miss-) Erfolgsfaktor kulturelle Vielfalt, der Fonds für Förderung des Migrant_innen-Engagements wurde vorgestellt und afrikanisches Kabarett mit SOSO und seinen Gästen wurde geboten.

Das Netzwerk südliches Afrika war mit einem Infotisch anwesend.

Ort: Brunnenpassage, Yppenplatz
Datum: 20.09.2013

Freitag, 13. September 2013

Amnesty beim Josefstädter Straßenfest

Das Netzwerk Südliches Afrika organisierte am Freitag, den 13. September 2013 einen Infostand beim Josefstädter Straßenfest. Mitglieder des Amnesty-Netzwerkes Frauenrechte unterstützten dabei tatkräftig.
An diesem Tag erwartete uns nicht gerade das Traumwetter. Schon ab dem Morgen regnete es immer wieder. Ausgerüstet mit einer Abdeckplane zum Schutz vor Feuchtigkeit von oben stellten wir unseren Tisch bei Josefstädter Straße Nr 41 auf. Aber schon kurz danach hatten wir die Gelegenheit,  Kaffee und Tee im nahen Lokal zu trinken und über zukünftige Aktionen zu sprechen. Es regnete und regnete….
Aber irgendwann wurde unsere Geduld belohnt und wir konnten wieder zum aufgestellten und abgedeckten Infotisch zurückkehren – ohne nass zu werden.
Wir hatten Appellbriefe zu Ländern wie Simbabwe, Angola und Südafrika vorbereitet und baten Passant_innen diese Briefe  zu unterzeichnen. Petitionslisten gegen die Ausbeutung von Flüchtlingen und Migrant_innen, die  als Arbeiter_innen für einen Hungerlohn auf Feldern und Plantagen in Italien schuften müssen, legten wir  ebenfalls zur Unterschrift auf.
Bis etwa 16 Uhr konnten wir problemlos mit interessierten Menschen sprechen und die Broschüren, Informationsblätter, Briefe, Petitionslisten und Karten blieben trocken. Allerdings mussten wir dann in Windeseile den Infostand abbauen und abbrechen. Es begann schon wieder in Strömen zu regnen.

Ort: Josefstädter Straße
Datum: 13.09.2013

Sonntag, 1. September 2013

Infozelt beim Volksstimmefest 2013

Wie jedes Jahr organisierte das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte ein Infozelt beim Volksstimmefest. Diesmal hatten die Passant_innen die Möglichkeit, bei folgenden Aktionen zu unterschreiben:
  • Südkorea: Migrant_innen
  • Italien: Erntearbeiter_innen werden ausgebeutet
  • Griechenland: No Push Backs
  • Israel: Nabi Saleh, Demonstrat_innen werden inhaftiert
  • Ägypten: Für ein Ende der sexuellen Gewalt
  • Bahrain: Lehrer_innengewerkschafter in Haft
  • Mexiko: Tita und Rosenda Radilla - Tochter versucht seit über 30 Jahren das "Verschwindenlassen" ihres Vaters aufzukären
Das Infozelt war wieder sehr gut besucht und brachte viele Unterschriften ein.

Ort: Jesuitenwiese
Datum: 31.8. - 1.9.2013

Sonntag, 4. August 2013

Infozelt bei den Afrika Tagen 2013

Vom 26. Juli bis zum 4. August 2013 fanden auf der Wiener Donauinsel die Afrika Tage statt - zum neunten Mal galt wieder das Motto „10 Tage Lebensfreude pur“ der OrganisatorInnen.

Mitglieder von Amnesty International waren dabei wieder mit einem Infozelt vertreten - bereits zum sechsten Mal. Besucher_innen hatten die Möglichkeit, bei ausgewählten Aktionen teilzunehmen und mit ihrer Unterschrift für die Verwirklichung der Menschenrechte einzutreten.

In Summe konnten ca. 3500 Unterschriften gesammelt werden.

Wir danken allen, die uns beim Amnesty-Infostand besucht haben und für die Menschenrechte aktiv wurden! 

Datum: 26.07.2013 - 04.08.2013
Ort: Donauinsel

Samstag, 20. Juli 2013

Aktivisten aus der Region beim International Human Rights Camp in Lesbos

Joshua, Martin und Kurt, drei Aktivisten aus Österreich, nahmen am einwöchigen Amnesty International-Camp zum Thema Flucht und Migration auf der griechischen Insel Lesbos teil.

Eine Nachlese unter: http://www.amnesty.at/aktiv_werden/sos_europa/international_human_rights_camp_in_lesbos/#10562

Ort: Lesbos (Griechenland)
Termin: 13. - 20. Juli 2013

Sonntag, 7. Juli 2013

Internationale Sommerakademie Schlaining 2013

 "Flucht und Migration... von Grenzen, Ängsten, Zukunftschancen" lautete das diesjährige Thema der Sommerakademie in Schlaining (Burgenland). Vom 30. Juni bis 5. Juli hatten die Teilnehmer_innen die Möglichkeit, sich mit diesem sehr aktuellen Thema auseinanderzusetzen.

Am Vormittag gab es jeweils nach einem Impulsreferat eine Podiumsdiskussion in deutscher und englischer Sprache, nachmittags fanden Workshops u. a. zu folgenden Themen statt:
  • Working on the frontline
  • "Non violent Action" für Flüchtlingsrechte
  • Widerstand und Spiritualität
  • Anti-Rassismus Training
Was die Sommerakademie 2013 auszeichnete, war die Begegnung mit Menschen, die sich in verschiedensten NGOs (Initiativen) engagieren.

Ein Mitglied der Gruppe 3 (Wien) hielt während der gesamten Tagung einen Infostand ab. Die Briefaktionen (Libyen - 2 Aktionen, Arbeitsrechte von Migrant_innen, Iranbriefe -  "Hinter Gittern",
zwei Urgent Actions - Nordkorea, Dominikanische Republik sowie eine Türkeiaktion)  fanden reges Interesse bei den Seminarteilnehmer_innen.

Ort: Schlaining
Datum: 30.06. - 05.07.2013

Samstag, 6. Juli 2013

Amnesty-Kasperltheater beim Meidlinger Straßenmarkt

Punkt 12! – eine inklusive Veranstaltungsreihe am und um den Meidlinger Markt:  An 12 Samstagen, vom 1. Juni 2013 bis 10. August 2013 präsentierte sich, wie der Veranstalter_innen ankündigten, "der Markt von seiner besten Seite. Kunst im öffentlichen Raum, urban gardening, Vernissagen, Lesungen, partizipative Theaterformen, Konzerte und mehr sind am Marktplatz zusehen, zuriechen, zuhören, zuschmecken und zufühlen."

Am 6. Juli fand das Kinderfestival statt, und da hatten Kasperl, der Zauberer Unerbitterlich und die Fee Amnesty ihren Auftritt. Spieler_innen von Amnesty International führten vor einem begeisterten Programm das Kasperltheaterstück "Die Geschichte vom Zauberer Unerbittlich" auf.

Trailer zum Kasperltheaterstück: http://www.amnesty.at/aktiv_werden/amnesty_macht_schule/workshops_an_schulen/

Ort: Meidlinger Markt, zwischen Niederhofstraße und Reschgasse (Nähe U6 Niederhofstrasse).
Termin: 6. Juli 2013, 15 Uhr

Amnesty International beim Kasumama Festival

Das 13. KASUMAMA Afrika Festival war wieder ein gelungenes Festival mit toller Stimmung, vielen netten Menschen, super Konzerten und einem riesigen Programm-Angebot untertags, bei dem auch Amnesty International einen Beitrag leisten durfte.

Am Freitag, den 05.07.2013, waren Mitglieder der Kremser Gruppe mit einem Infotisch vertreten.

Am Samstag, den 06.07.2013, veranstaltete das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte einen Workshop zum Thema "LGBTI Rechte in Afrika" mit Filmen und einem Vortrag von Sabine Vogler und sammelte ebenfalls Unterschriften bei ihrem Infotisch.

Das große Interesse der Menschen für unsere Anliegen zeigte sich daran, dass man die BesucherInnen nicht eigens zum Unterschreiben auffordern musste. Die Leute kamen selbst zum Infotisch und unterschrieben die Aktionen. Das ist sehr erfreulich und zeugt davon, dass die Gäste beim Kasumama Festival ein gegenüber die Thematik ausgesprochen aufgeschlossenes Publikum sind.

Ort: Harbach im Waldviertel
Datum: 5.7. - 6.7.2013