Samstag, 5. Oktober 2013

Aktion gegen die Todesstrafe

Rund um den internationalen Tag gegen die Todesstrafe (10.10.) machten Aktivist_innen aus Niederösterreich und Wien mit einer Öffentlichkeitsaktion in Amstetten darauf aufmerksam, dass in mehreren Ländern der Welt, etwa in den englischsprechenden karibischen Staaten Barbados, Trinidad und Tobago, die Todesstrafe noch nicht abgeschafft wurde. Weiters wurde das Schicksal der Jemenitin Fatima Hussein Badi, die von Todesstrafe bedroht ist, bekannt gemacht.

Der Info-Stand auf dem Hauptplatz von Amstetten vermittelte karibische Gefühle; die Impressionen von Sonne, Strand und Meer plus einer Palme neben dem Info-Stand wurden von der Mostviertler Sonne an diesem kühlen, aber freundlichen und trockenen Herbsttag verstärkt.

Wenngleich der Hauptplatz in Amstetten trotz gleichzeitig stattfindendem Bauern- und Flohmarkt eine deutlich geringere Frequenz an Passant_innen als die hektische Großstadt Wien aufwies, waren die Anzahl der Unterschriften auf den Petitionen gegen die Todesstrafe für die Teilnehmer_innen zufriedenstellend: Denn eine Reihe von Menschen in Amstetten ließen sich ansprechen und für ihren Appell an die Regierungen in der Karibik und in Jemen gewinnen.

Ort: Amstetten, Hauptplatz
Datum: Samstag, 5. Oktober 2013, 10.30 bis 12.30 Uhr

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