Sonntag, 17. August 2014

Afrika Tage Wien 2014

Vom 1. bis zum 17. August 2014 fanden auf der Wiener Donauinsel die Afrika Tage statt - zum neunten Mal galt wieder das Motto „17 Tage Lebensfreude pur“ der OrganisatorInnen.

Mitglieder von Amnesty International waren dabei wieder mit einem Infozelt vertreten - bereits zum siebenten Mal. Besucher_innen hatten die Möglichkeit, bei ausgewählten Aktionen teilzunehmen und mit ihrer Unterschrift für die Verwirklichung der Menschenrechte einzutreten.

In Summe konnten ca. 5100 Unterschriften gesammelt werden.

Wir danken allen, die uns beim Amnesty-Infostand besucht haben und für die Menschenrechte aktiv wurden!

Datum: 1. - 17.8.2014
Ort: Donauinsel

Mittwoch, 16. Juli 2014

Infostand der Gruppe 3

Mitglieder der Gruppe 3 (Wien) hielten am 16. Juli 2014 einen Infostand am Urban Loritz-Platz ab.
Es wurden alle Petitionen der Stop Folter - Kampagne aufgelegt, sowie Briefaktionen (Petitionen) zu folgenden Ländern:

Türkei, Iran, Jemen, Syrien und Kolumbien.

Der Stand war mittelmäßig gut besucht. Bedingt durch die Hitze und vielleicht auch die Urlaubszeit hielt sich die Zahl der interessierten Personen in Grenzen. Aufgrund der vielen verschiedenen Briefaktionen  konnten wir aber doch 141 Unterschriften verzeichnen.

Ort: Urban Loriz Platz
Datum: 16.07.2014


Samstag, 12. Juli 2014

Amnesty Gruppe Baden bei Veranstaltung "Baden in Weiß"

Die Amnesty Gruppe Baden war mit einem Infotisch bei der Veranstaltung "Baden in Weiß" vertreten, das vom 11. - 13.7.2014 in der Badener Innenstadt stattfand. Bei insgesamt 5 Aktionen konnten sie über 200 Unterschriften sammeln.

Ort: Baden
Datum: 12. Juli 2014, 18:00 - 22:00

Amnesty-Kasperltheater und Infostand beim Kasumama-Festival

Bei alljährlichen Kasumama-Festival war Amnesty International wieder gerne willkommener Gast. Anstelle eines Workshops spielten Amnesty-Aktivist_innen heuer Amnesty-Kasperltheater, dass bei den rund 30 Zuschauer_innnen (Kinder und ihre Eltern) sehr gut ankam. Die Kinder setzten sich mit aller Kraft dafür ein, dass der Kasperl aus der Höhle des Zauberers befreit wurde. Danach bauten Mitglieder des Netzwerks Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte einen Infostand auf, der zwar gut besucht war, aber bald wieder abgebaut werden muss, weil starker Waldviertler Gewitterregen den Freiluftinfostand verunmöglichte. Aber die Amnesty-Aktivist_innen konnten beim Kasumama-Festival sehr gute Gespräche mit den Besucher_innen führen - sowohl das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte als auch Mitglieder der Kremser Amnesty-Gruppe, die am nächsten Tag mit einem Infostand dort waren.

Ort: Moorbad Harbach (Waldviertel)
Termin: Samstag, 11. Juli 2014, Kasperltheater und Amnesty-Infostand des Netzwerks Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte;
Sonntag, 12. Juli 2014, Infostand der Kremser Amnesty-Gruppe

Samstag, 5. Juli 2014

Kasperltheater am Meidlinger Markt

Eine gute Gelegenheit, das Amnesty-Kasperltheater kennenzulernen, bot die Aufführung anlässlich der Veranstaltungsreihe „Punkt 12!“. Amnesty-Aktivistinnen erzählten mittels Kasperltheater die Geschichte vom "Zauberer Unerbittlich im Finsterwald“. Trotz Regenwetters kamen an die 10 Kinder, welche die Fee Amnestia mit großem Einsatz und Begeisterung unterstützten um den Kasperl aus dem Gefängnis zu befreien. Es werden dringend interessierte Menschen gesucht, die gerne im Menschenrechtsbildungsbereich im Vor- und Volkschulalter Workshops abhalten möchten. Das Kasperltheater ist ein Teil davon.

Kontakt: Monika Lichnovksy,monika@mola.net

Datum: 5. Juli 2014, 11 Uhr
Ort: Meidlinger Markt

Freitag, 4. Juli 2014

Solidarität mit den Menschenrechtsaktivist_innen im Iran

Ihre seit Jahren ungebrochene Solidarität mit den Opfern von Menschenrechtsverletzungen und den Menschen/Frauenrechtsverteidiger_innen im Iran wollte das Netzwerk Frauenrechte erneut bekunden und lud Amnesty-Freund_innen zum Gruppentreffen mit Picknick am 4. Juli zum Gedenkplatz für die Menschenrechte im Iran in den Donaupark ein. 2011 hatten das Netzwerk Frauenrechte und das Netzwerk gegen die Todesstrafe dort drei Bäume gepflanzt – gegen die Todesstrafe, für die politischen Gefangenen und für die Frauenrechte – und einen Gedenkstein für alle entrechteten Menschen im Iran gesetzt.


Ort: Wien, Donaupark
Zeit: 4.7.2014, 16 – 19 Uhr

Donnerstag, 26. Juni 2014

S.O.S. Europa: Freiluft-Lesung von Flüchtlingsgeschichten

Anlässlich des Weltflüchtlingstages (20.6.) organisierte die Amnesty-Projektgruppe "Flucht und Migration" einen Infostand zum Thema. Passant_innen hatten - wie bei Amnesty-Infotischen üblich - die Gelegenheit, Appelle an Regierungen in Europa und in anderen Ländern der Welt zu unterzeichnen. Flyer wurden an Passant_innen verteilt und damit wieder Menschen auf den Infostand aufmerksam gemacht.

Ein besonderes Highlight war die Open-Air-Lesung, die auch auf hohes Interesse der Passant_innen und Menschen in nahegelegenen Schanigärten stieß. Texte zum Thema umfassten Brecht, wahre Flüchtlingsgeschichten (vom UNHCR zusammengestellt) und die Rede der Bürgermeisterin von Lampedusa. Schade, dass der Helikopter (anlässlich des Besuchs des russischen Präsidenten Putin in Wien am gleichen Tag) für eine Geräuschkulisse sorgte, aber die Botschaften konnten dennoch verbreitet werden.

Ort: neben der Pestsäule, Graben, 1010 Wien
Termin: 24. Juni 2014, 18.30 - 21.30 Uhr

Infotisch zu Stop Folter

Anlässlich des Internationalen Tages zum Schutz von Folteropfern hielten Mitglieder der Gruppe 3 (Wien) einen Infostand am Urban Loritz-Platz ab.

Es wurden  Petitionen zur Stop-Folter Kampagne aufgelegt und Briefaktionen zu Jemen und Syrien.
Der Infostand war im Großen und Ganzen gut besucht,  Passant_innen, die Zeit hatten,  nahmen auch Materialien mit und einige Personen zeigten Interesse an AI-Mitarbeit.

Ort: Urban Loritz Platz
Datum: 26.6.2014, 15:00 Uhr

Freitag, 20. Juni 2014

Beim Picknick unter dem Schirm am Flüchtlingstag

Die Europäischen Flüchtlingshilfsorganisationen riefen auch heuer wieder am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag zum EUROPEAN UMBRELLA MARCH auf. Dieser stand 2014 im Zeichen der syrischen Flüchtlingskrise und fand in Wien als „Picknick unter dem Schirm“ auf dem Ballhausplatz statt. Mitglieder der Amnesty-Projektgruppe Flucht und Migration und Aktivist_innen aus der Region nahmen teil und sammelten Unterschriften für eine Petition an Bundeskanzler Faymann, sich für eine humanere Asyl- und Migrationspolitik der EU einzusetzen.

Ort: Wien, Ballhausplatz
Zeit: 20. Juni 2014, ab 17 Uhr

Aktion zum Thema "SOS Europa" in Baden


Die Gruppe 35 Baden plante gemiensam mit SchülerInnen der AHS Frauengasse am Hauptplatz in Baden eine Aktion zur Situation von Flüchtlingen. Da es zu regnen begann, wurde die Aktion in den überdachten Innenhof der Schule verlegt.

Die SchülerInnen brachten eine Performance, die auch gefilmt wurde.

Danach marschierten die SchülerInnen durch alle Klassen mit Ansagen zum Thema und luden für die große Pause zum Unterschreiben der Petitionen ein.
In der großen Pause kamen dann viele (auch LehrerInnen) in den Innenhof und leisteten Unterschriften.

Ort: Schule Frauengasse
Datum: 20.06.2014

Mittwoch, 4. Juni 2014

Infostand bei Human Rights Talk

Das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte hielt einen Infostand im Rahmen des Human Rights Talk zum Thema "Soziale Gerechtigkeit", der sich mit den Auswirkungen der globalen Finanzkrise aus menschenrechtlicher Sicht beschäftigte. Trotz der "Konkurrenz" des schönen Sommerabends kamen einige Besucher_innen zu dieser von LBI für Menschenrechte organisierten Veranstaltung; viele von ihnen waren sehr interessiert an den Themen der Veranstaltung. Wenngleich beim Infostand selbst keine übermäßig große Ausbeute an Unterschriften erzielt werden konnte, wurde unsere Präsenz wohlwollend aufgenommen, und wir führten einige interessante Gespräche.

Ort: Campus Altes AKH, 1080 Wien
Termin: 4. Juni 2014, 19 - 22 Uhr

Dienstag, 3. Juni 2014

Frauenpower auf Arabisch: Lesung und Ausstellung

In einer Doppelveranstaltung thematisierte das Netzwerk Frauenrechte am 16. Mai Frauenrechte im arabischen Raum. In der Galerie Dankwart, Markgraf Rüdiger Straße 18, 1150 Wien, stellte der ägyptische Künstler Hossam Shalabi Bilder zum Thema „Frauen in einer religiös geprägten Gesellschaft“ aus. In ihnen setzt er sich kritisch mit der Benachteiligung und Rechtlosigkeit von Frauen in seinem Land auseinander.

Nach der Vernissage erzählte der Nahost-Korrespondent Karim El-Gawhary anschaulich aus seinem jüngsten Buch „Frauenpower auf Arabisch“ (Verlag Kremayr & Scheriau 2013): Wie Frauen ihr Leben meistern, um Anerkennung und ihre Rechte oder ums nackte Überleben kämpfen - von der ersten LKW-Fahrerin Ägyptens, über die Gründerin einer Gewerkschaft für Straßenverkäuferinnen, über die Mutter von vier Kindern, die ihre Familie mit einem Euro am Tag über die Runden bringt bis zur jungen Frau, die sich auf die Kühlerhaube des Autos setzt, dessen Fahrer sie sexuell belästigte. Danach beantwortete der profunde Nahost-Kenner noch die zahlreichen interessierten Fragen des Publikums.

Die Lesung musste wegen des großen Publikumsandrangs im Pfarrsaal der Christkönigskirche stattfinden und nicht wie vorgesehen in den Räumlichkeiten der Buchhandlung BUCHKONTOR, unserer Kooperationspartnerin bei der Veranstaltung.

Orte: Galerie Dankwart, Markgraf Rüdiger Straße 18, Pfarrsaal der Christkönigskirche, Pouthongasse 16, Buchkontor, Kriemhildplatz 1, 1150 Wien
Datum: 16. Mai 2014, 17.30 – 22 Uhr

Samstag, 24. Mai 2014

Südwindfest 2014

Das diesjährige Südwindfest verlief in gewohnt angenehmer Atmosphäre. Verschiedenste NGOs präsentierten ihren Tätigkeitsbereich, Livemusik sorgte für eine ausgelassene Stimmung.

Die AI-Gruppe 3 hielt einen Infostand ab, der sehr gut besucht war. Auch ein Gewitter konnte weder die StandbetreuerInnen, noch die BesucherInnen dazu bewegen, das Fest zu verlassen.

Kaum ließ der Starkregen nach, kamen sofort wieder Leute an unseren Stand, um die (etwas feucht gewordenen) Petitionen zu unterschreiben.

Es gab unter anderem Briefaktionen zur Stop-Folter-Kampagne, zwei Todesstrafen-Briefaktionen  (Jemen, Sudan), Briefe des Netzwerks Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte und eine Urgent Action für einen ägyptischen Gewissensgefangenen.

Der Infostand war ein voller Erfolg und wir werden im kommenden Jahr sicher wieder beim Südwindfest einen Infostand betreuen.

Ort: Altes AKH
Datum: 24.5.2014

Sonntag, 18. Mai 2014

Kritische Literaturtage 2014

Die „Kritischen Literaturtage“ fanden vom 16. – 18. Mai 2014 im KunstSozialRaum Brunnenpassage statt. Es ist dies eine Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams.

Wir hatten sechs verschiedene Petitionen für die Aktion „STOP FOLTER“ aufliegen. Es handelt sich um Einzelschicksale aus den Ländern Marokko, Mexiko, Nigeria, Philippinen und Usbekistan.
Die Eishockey-Weltmeisterschaft in Belarus nahmen wir zum Anlass für die Freilassung zweier Menschenrechtsverteidiger zu appellieren.

Weiters lag ein Appellbrief an den Justizminister vom Sudan auf, wegen des Todesurteils an einer schwangeren Frau, der man Ehebruch und Abfall vom Glauben vorwirft.

Ort: Brunnenpassage, Yppenplatz
Datum: 16.05.2014 - 18.05.2014

Dienstag, 6. Mai 2014

Straßenaktionen & Film zu „Mutternacht“

 Jedes Jahr sterben weltweit 287.000 Frauen und Mädchen an Komplikationen bei Schwangerschaft oder Geburt – 99 Prozent von ihnen in Ländern des globalen Südens. Bereits zum 3. Mal machte die Plattform Mutternacht rund um den Muttertag auf das gravierende Problem der Müttersterblichkeit aufmerksam. „Mutternacht“ http://www.mutternacht.at/ ist eine Initiative von 20 NGOs, bei der auch das Amnesty-Netzwerk Frauenrechte mitarbeitet.

Am 5. und 6. Mai suchten wir am Infostand mit einer Bodenzeitung und einem „Sex Quiz“ mit Passant_innen zu den Themen Sexualität, Verhütung, Müttersterblichkeit, Schwangerschaft und Geburt ins Gespräch kommen. Die Quiz-Fragen drehten sich um sexuelle und reproduktive Rechte, um die Gesundheit von Frauen und Mädchen sowie um die Situation in Österreich und weltweit. Zu gewinnen gab es jede Menge Kondome und andere kleine Preise. Das Thema sprach besonders junge Menschen an. Das NW Frauenrechte sammelte Unterschriften zu Petitionen, die die sexuellen und reproduktiven Rechte in Marokko und Kamerun betreffen.

Am  6. Mai lud „Mutternacht“ zum Filmabend „An Episode in the Life of an Ironpicker“ mit Publikumsgespräch. Der preisgekrönte Film des Regisseurs Denis Tanovic behandelt die nahezu ausweglose Situation einer bosnischen Roma-Familie, die die lebensnotwendige Operation der Frau nach einer Fehlgeburt nicht bezahlen kann. Im Anschluss an den Film folgte ein Publikumsgespräch mit entwicklungspolitischen Expert_innen.

Straßenaktionen:
5. Mai 2014, 15 bis 18 Uhr: Victor Adler Markt, 1100 Wien
6. Mai 2014, 15 bis 18 Uhr: Mariahilferstraße/Ecke Neubaugasse, 1060 Wien
Filmabend: Dienstag, 6. Mai 2014, 19 bis 21:30 Uhr, Top Kino, Rahlgasse 1 1060 Wien

Aktion zu Aserbaidschan

Anlässlich der Übernahme des Ministerratvorsitzes von Aserbaidschan  veranstaltete Amnesty International am 6.5.2014 eine Aktion, um gegen die Verurteilung der NIDA-Aktivisten (NIDA ist eine Jugendbewegung, die friedlich für Demokratie, gegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption eintritt) zu protestieren. Sie hatten auf friedliche Art und Weise von ihrem Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch gemacht und wurden deshalb unter falschen Anschuldigungen (Besitz von Schusswaffen, Verschwörung zur Anstiftung von Massenunruhen) zu 6-8- Jahren Haft verurteilt.

An der Aktion teilgenommen haben neben AktvistInnen von Amnesty International, das Netzwerk Osteuropa/Zentralasien, das Aktionsnetzwerk, Angestellte des AI-Office und der Campaigner aus dem Internationalen Sekretariat von Amnesty International. VerteterInnen von Heute und Ö3 kamen, um Interviews zu machen.

Ort: Josefsplatz, 1100 Wien
Datum: 06.05.2014, 08:00 Uhr

Donnerstag, 1. Mai 2014

Folderausteilen am 1. Mai

Mitglieder des Netzwerks Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte verteilten Flyer zu Arbeitsmigrant_innen in Katar.

Insgesamt konnten die AktivistInnen ca. 2000 Flyer unter die Leute bringen.

Ort: Wiener Ringstraße
Datum: 1.5.2014, 09:00 – 11:30 Uhr

Mittwoch, 30. April 2014

Beim Thementag Migration und Asyl in der VHS Ottakring

Zuwanderung, Asyl, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität standen im Zentrum des Thementages der Volkshochschule Ottakring, der mit einem Workshop am Nachmittag, Fachvortrag am Abend und Infostationen über Asyl und Migration informierte.

Mitglieder der Amnesty-Projektgruppe Flucht und Migration nahmen mit Infomaterial und Appellen zur aktuellen Kampagne SOS EUROPA teil.

Ort: VHS Ottakring, Ludo Hartmann Platz 7, 1160 Wien
Zeit: 30. April 2014, ab 16 Uhr

Mittwoch, 23. April 2014

Human Rights Talk: Kann Musik Folter sein?

Unter diesem Titel fand am 23. April 2014 in der Diplomatischen Akademie eine Podiumsdiskussion statt.
Morag Josephine Grant (Georg-August-Universität Göttingen), Barbara Preitler (Hemayat - Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende) und Gerrit Zach (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) beleuchteten in ihren Impulsreferaten das Thema von verschiedenen Seiten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Irene Brickner (Der Standard).
Tatsache ist, dass Musik als Folter sich wie ein Faden durch die Geschichte der Menschheit zieht.
Gezielt eingesetzt wurde Musik z. B. vor Hinrichtungen. Lange wurde der Einsatz von Musik als Foltermethode  nur als unmenschliche und erniedrigende Behandlung betrachtet.
Die Absichten der Folterer sind klar: Geständnis, Erniedrigung der Folteropfer, physische Tortur durch erzwungenes (stundenlanges) Singen.
Es wird jede Art von Musik eingesetzt, in US-Gefängnissen ausschließlich amerikanische Musik.
Musik wird auch von Folterern verwendet - zum Aufputschen und zur Beruhigung.
Als Spätfolge bei den Folteropfern ist unter anderem Lärmempfindlichkeit zu nennen.
Der Einsatz von Musik ist aus der Sicht der Folterer effizienter als Lärmbeschallung, da Musik auch eine kulturelle und politische Bedeutung hat.
Die Gruppe 3 hielt einen Infostand ab mit folgenden Briefaktionen: Jemen, Syrien, Mosambik, Ukraine, Belarus und Katar.
Ort: Diplomatische Akademie
Datum: 23. April 2014, 19:00 Uhr

Samstag, 29. März 2014

Solidaritätsfotoaktion für Frauen in Nepal

Über 600.000 Frauen in Nepal leiden unter Gebärmuttervorfall. Diese schmerzhafte Erkrankung schränkt das Leben der Frauen tagtäglich ein und ist direkte Folge und Ursache zugleich der andauernden Diskriminierung von Mädchen und Frauen in Nepal.
Um den Frauen und Mädchen in Nepal unsere Unterstützung zu bekunden, führten Amnesty-Aktivistinnen und Aktivisten anlässlich eines Vernetzungstreffens (Regionstreffen) eine Solidaritätsfotoaktion durch.
Ort: Gegenüber dem Amnesty-Büro, 1150 Wien
Termin: 29. März 2014, 17 Uhr
Nähere Informationen zu Nepal: Website der Region Wien, NÖ und Burgenland / Aktion des Monats März 2014: http://regionwien.amnesty.at/Aktionen/201403.html und Website des Netzwerks Frauenrechte: http://frauenrechte.amnesty.at/