Mittwoch, 5. Dezember 2012

Poetry Slam gegen Gewalt an Frauen

Einleitend stellen die 8 bei "Klappe Auf"-vertretenen Organisationen sich vor; hier Theresia Kandler vom Amnesty-Netzwerk Frauenrechte.
Der Poetry Slam-Beitrag der "Gesellschaft unabhängiger iranischer Frauen" (GIF) handelt von der Menschenrechtsverachtung im Iran.
Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen organisierten die unter dem Namen "Klappe auf" vernetzten frauenpolitisch aktiven Organisationen einen Poetry Slam.

Moderiert von Mieze Medusa und Clara Felis war der Slam-Abend im bis auf den letzten Platz gefüllten Gürtellokal Loop ein voller Erfolg: In Ergänzung zu den Moderatorinnen boten 8 KandidatInnen bzw. Gruppen boten nachdenkliche, berührende, unterhaltsame, wortgewaltige Poetry Slam-Beträge zum Thema "Für ein gewaltfreies Leben von Frauen": Die Gewinnerin bot fantasievolle, hintergründige Wortspiele und Überlegungen zu der Rolle der Frau und der Sprachlosigkeit, und die Darstellerin von GIF, der Gesellschaft unabhängiger iranischer Frauen, entführten in die rechtlose Welt der Frauen im Iran.

In den letzten Jahren wurde von unter der Mark "Klappe Auf" mitwirkenden Organisation ein Videoclip zum Thema "Gewalt an Frauen" gedreht. Nun beschritten wir mit der Organisation dieses Poetry Slams neue Wege. Mitwirkende und Publikum waren begeistert.

Seitens von Amnesty International sind das Netzwerk Frauenrechte und das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte in der "Klappe Auf"-Kooperation vertreten. Amnesty-Aktivistinnen nutzten die Pause beim Poetry Slam, um Unterschriften auf Petitionslisten zu Anliegen im Rahmen der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" (Kolumbien, DR Kongo) und zum Briefmarathon (http://regionwien.amnesty.at/Briefmarathon/) zu sammeln.

Der Poetry Slam wird als Radiobeitrag im Rahmen der Sendereihe Globale Dialoge bei Orange 94.0 nachzuhören sein.

Ort: Loop, Lerchenfelder Gürtel U-Bahn-Bogen 26/27
Datum: 5. Dezember 2012, 20 - 23 Uhr

Dienstag, 4. Dezember 2012

Asyl-Monologe im WUK Wien


Am 04.12.2012 veranstaltete Gudrun Schweighöfer mit tatkräftiger Unterstützung der Gruppe 3 aus Wien die “Asyl-Monologe” der Bühne für Menschenrechte im WUK in Wien.

Mit hiesigen SchauspielerInnen und einer Musikerin wurden drei wahre Geschichten von AsylwerberInnen in Deutschland erzählt, die vom Regisseur Michael Ruf in die Form des dokumentarischen Theaters umgeschrieben worden sind.

Felleke, Ali und Safiye schilderten sehr eindringlich wie schwer und voller Hindernisse ihre Wege waren. Sie haben am Ende mehr oder weniger erfolgreich einen vorläufigen Aufenthalt erreicht, aber sehr ernüchtert, verletzt und gezeichnet.

Die Bühne für Menschenrechte ist sehr erfolgreich dabei ein Netzwerk aus SchauspielerInnen und MusikerInnen im deutschsprachigen Raum aufzubauen, die sich für wenig Geld für die Menschenrechte in künstlerischer Form einsetzen. Sie war am 04.12. das erste Mal in Österreich.

Für Fragen, Anregungen und Klärungen zum österreichischen Asylsystem war Irene Brickner, langjährig engagiert für die Menschenrechte insbesondere für AsylwerberInnen, als Journalistin des Standards eingeladen. Auch Michael Ruf stellte sich den Fragen der ZuseherInnen, die leider in nicht ganz so großer Zahl gekommen waren.

Insgesamt war die Veranstaltung ein toller Erfolg und sie hätte sicherlich mehr Interessierte verdient. Trotzdem hat es auch nach der 90minütigen Darbietung, der anschließenden Diskussion von gut einer Stunde noch weitere Gespräche gegeben, so dass neue Ideen und Kontakte entstehen konnten.

Obwohl es zur selben Zeit und immer noch ein RefugeeCamp in Wien im Sigmund Freud Park gibt, das auf die katastrophale Lage der AsylwerberInnen aufmerksam macht, das Thema also hochaktuell ist, berührt es leider wenige.
Vielen ist scheint nicht klar zu sein, dass Flucht niemals freiwillig ist.

Montag, 3. Dezember 2012

Informationsabend mit ORF-Reporter über den Arabischen Frühling

Unter dem Motto "Den Opfern eine Stimme geben – Erfahrungen eines Reporters" berichtete Dr. Friedrich Orter von seinen Erfahrungen als ORF-Auslandskorrespondent. Insbesondere ging er auf den Arabischen Frühling ein und zog illustrierende Schlussfolgerungen.

Von Polen 1980 bis Syrien 2012 war Friedrich Orter nach eigener Bezeichnung als "Friedensreporter" in 14 Kriegen unterwegs. Seine Erlebnisse verarbeitete er auch in zwei Büchern: " Verrückte Welt. Augenzeuge der Weltpolitik" (2005) und " Himmelfahrten. Höllentrips" (2008). Dr. Orter wurde mit zahlreichen Preisen gewürdigt, unter anderem mit dem Felix-Ermacora-
Menschenrechtspreis 2005.

Die von der Kremser Amnesty-Gruppe organisierte Veranstaltung war ausgezeichnet besucht (über 100 BesucherInnen). Die BesucherInnen hatten auch gleich die Möglichkeit beim Infostand, sich an den Appellaktionen des diesjährigen Briefmarathons von Amnesty International zu beteiligen.

Ort: Salzstadl, Krems-Stein, Donaulände 32
Datum: 3. Dezember 2012, 20 Uhr

Samstag, 1. Dezember 2012

Briefmarathon in Amstetten

Im Weltladen Amstetten fand am 1. Dezember der Briefmarathon 2012 statt. Über 400 Unteschriften wurden in zahlreichen Briefen zugunsten von inhaftierten oder bedrohten Menschenrechts-verteidigerInnen an 10 verschiedene Botschaften gefaxt und anschließend an die jeweiligen Behörden, per Post, verschickt.

Ort: Weltladen, Amstetten
Datum: 01.12.2012

Freitag, 30. November 2012

Infostand bei Human Rights Talk zu sozialen Rechten

Nun schon zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit waren Amnesty-Aktivistinnen, diesmal vom Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte, bei einem Human Rights Talk dabei - dank an die OrganisatorInnen der Human Rights Talks.

Dieser Human Rights Talk war dem vielschichtigen Thema "Soziale Rechte in der Krise? Die jüngsten Entwicklungen der sozialen und ökonomischen Rechte in Europa“ gewidmet. Unter engagierter und durchaus sehr persönlicher Moderation von Irene Brickner (Der Standard) diskutierten Katharina Mückstein (Filmemacherin, FC Gloria), Lukas Oberndorfer (Arbeiterkammer, Universität Wien) und Martin Schenk (Armutskonferenz) die Auswirkungen globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen auf soziale und wirtschaftliche Rechte in Europa. Während Martin Schenk bewährt aus sozialarbeiterischer und gesellschaftspolitischer Perspektive argumentierte und Lukas Oberndorfer den (rechts-)theoretischen Input lieferte, schilderte Katharina Mückstein authentisch auf der Perspektive einer betroffenen Kunstschaffenden.

Die Veranstaltung in dem gediegenen Festsaal des WUK war zwar nur von einer kleinen Gruppe besucht, die aber hohe Interesse an der Diskussion zeigte.

Trotz der angeregten Diskussion sprang der Funke für die internationale Solidarität nicht wirklich über. Leider war der Amnesty-Infostand nur spärlich besucht, trotz eines Appells einer Aktivistin im Plenum, sich mittels Unterschrift auf Appellbriefen zu engagieren.

Ort: WUK , Währinger Straße 59, 1090 Wien
Termin: 30. November 2012, 18 - 20 Uhr

Dienstag, 27. November 2012

Frauenkraft gegen Gewalt - International

Anlässlich der Internationalen Tage gegen Gewalt an Frauen gestaltete Amnesty Amstetten gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung einen Abend zum Thema "Frauenkraft gegen Gewalt - International". Es wurden die Lebensgeschichten von mehreren "Menschenrechtlerinnen" aus dem Iran erzählt, sowie der Film "Radio Palabra de Mujer" über ein Frauenradio aus Nicaragua gezeigt.

Ort: Cafe Kuckuck, Kinosaal, Amstetten
Datum: 27.11.2012, 19:30 Uhr

Freitag, 23. November 2012

Poesie aus Orient und Okzident & Frauenrechte

Bei einem bilingualen Lyrikabend des iranischen Kulturvereins KUUL (http://www.dwdf.kuul.at ) am 23. November in der Wiener Hauptbücherei war das Netzwerk Frauenrechte eingeladen, über Menschenrechtsverletzungen an Frauen zu sprechen. Inge Stecher-Schubert erläuterte anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen die Zusammenhänge zwischen ungleichen Machtstrukturen und geschlechtsspezifischer Gewalt.

Ort: Hauptbücherei, Urban-Loritz Platz 2a, 1070 Wien
Datum: 23.11.2012, 19 Uhr

Dienstag, 20. November 2012

Vortrag über den Konzilspapst Johannes XXIII. und die Menschenrechte

Im seinem interessanten Vortrag "Der Konzilspapst Johannes XXIII. und die Menschenrechte" ging Prof. Hubert Gaisbauer vor rund 20 Menschen hauptsächlich auf Papst Johannes XXIII ein, der in seinem Rundschreiben pacem in terris (1963) ausdrücklich auf die UNO-Menschenrechts-Deklaration von 1948  verwies und diese noch mit Menschen-Pflichten sozusagen ergänzte und  weiters den Primat der Gewissensfreiheit für alle Menschen auf der Welt jedweder Nationalität, Hautfarbe, Status, Bekenntnis usw. hervorhob.

Als Journalist beim ORF-Hörfunk war Prof. Hubert Gaisbauer unter anderem für die Etablierung der Sendereihen "Ö3-Musikbox", "Menschenbilder" und "Moment – Leben heute" verantwortlich. Von 1989 bis zu seiner Pensionierung 1999 leitete er die Abteilung Religion. 2011 erschien sein Buch " Ruhig und froh lebe ich weiter: Älter werden mit Johannes XXIII." Eine Sammlung seiner "Gedanken für den Tag" erschien 2007 unter dem Titel "Tanz der Gedanken: Begegnungen von Glauben und Kunst, Poesie und Erinnerung".

Beim Amnesty-Infostand wurden Unterschriften für einen Gewissensgefangenen gesammelt.

Ort: Salzstadl, Krems-Stein, Donaulände 32
Datum: 20. November 2012, 20 Uhr

Montag, 19. November 2012

Oil, Poverty and Pollution - Infoabend im Amerlinghaus

Nnimmo Bassey berichtete vor einem interessierten Publikum im Amerlinghaus unter dem Titel “Oil, Poverty and Pollution” über die Erdölausbeutung in Nigeria und in anderen afrikanischen Staaten und seine Auswirkungen auf die Umwelt und das Leben der Menschen.

Er bestätigte, dass täglich Ölaustritte aus Ölleitungen im Nigerdelta vorkommen. Die Leitungen sind seit 50 Jahren im Einsatz und entsprechend veraltet; üblicherweise müssen die Leitungen nach 15 Jahren ausgetauscht werden. Nnimmo Bassey berichtete auch von einer soeben gestarteten Kampagne, bei der seine Organisation fordert zu wissen, wie viel Erdöl tatsächlich abgepumpt wird – denn diese Daten sind der nigerianischen Regierung nicht bekannt. Mit Interesse hörten die BesucherInnen der Veranstaltung von einer aktuellen Klage von zwei Betroffenen aus dem Nigerdelta gegen Shell vor einem Gericht in den Niederlanden.

Die Veranstaltung wurde von Okto-TV aufgenommen.

Die BesucherInnen hatten die Möglichkeit, ihre internationale Solidarität mittels ihrer Unterschrift auf Appellbriefen zum Nigerdelta und zu anderen Anliegen in Afrika (siehe http://regionwien.amnesty.at/Briefmarathon/index.html) zu bekunden.

Ort: Amerlinghaus, Galerie, Stiftgasse 8, 1070 Wien
Datum: 19. November 2012, 19:00 Uhr

Donnerstag, 15. November 2012

Infostand bei Human Rights Talk

Am Donnerstag, 15. November 2012 fand in Wien ein Human Rights Talk zum Thema „Muss Strafe sein?“ statt. Ort der Diskussionsveranstaltung war der Große Schwurgerichtssaal im Landesgericht für Strafsachen in Wien. Unsere Amnesty Gruppe betreute einen Infotisch.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Vereinigung der österreichischen Richter_innen statt. Organisiert werden die Human Rights Talks von der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte.

Bei der Veranstaltung diskutierten Friedrich FORSTHUBER (Präsident des Landesgerichts für Strafsachen Wien), Christa PELIKAN (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie), Hannes TRETTER (Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte), Nikolaus TSEKAS (Leiter NEUSTART Wien 1) und Vera M. WELD (Wirtschaftsanwältin und Strafverteidigerin) die Funktion und den Wert von Strafe in dem aktuellen europäischen Justizsystem.

Moderation: Irene BRICKNER (Redakteurin vom Standard)

Am Amnesty-Informationstisch konnten Interessent_innen Appellbriefe zu Menschenrechtsanliegen in den Ländern Simbabwe, Südafrika, Ägypten und Nigeria unterschreiben und Informationsmaterialien über Amnesty- Aktionen mitzunehmen.

Ort:  Landesgericht für Strafsachen
Datum: 15.11.2012

Samstag, 10. November 2012

Amnesty Informationstisch beim ersten eXotic Ball in Wien

Amnesty International war am Samstag den 10. November 2012 beim ersten eXotic Ball im Hotel Danube mit einem Informationstisch vertreten. Bei dieser Benefizveranstaltung wurden eine Vielzahl an künstlerischen Darbietungen und eine Tombola geboten. Auch einige Verkaufs- und Präsentationsstände konnten besucht werden. Zwei Aktivistinnen des Amnesty Teams Afrika-Süd betreuten den Informationstisch und legten verschiedenes Informationsmaterial über Aktionen zu Südafrika, Simbabwe und Nigeria auf. Interessierte Mitmenschen konnten aktiv werden und Appellbriefe gegen Menschenrechtsverletzungen unterzeichnen.

Ort: Hotel Danube, Wien
Datum: 10.11.2012

Dienstag, 30. Oktober 2012

Infostand bei Human Rights Talk

Bei einer Veranstaltung der Human Rights Talks zum Thema "Menschenrechtliche Aus- und Umbauarbeiten des Hauses Europa?  Die Rolle der EU bei der Beförderung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit in Beitrittskandidatenstaaten " war die Wiener Amnesty-Gruppe 3 mit einem Infostand vertreten. Rund um die Veranstaltung, bei der Claudia Hüttner (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte), Waltraut Kotschy (Resident Twinning Adviser in Montenegro), Barbara Liegl (Resident Twinning Adviser in Kroatien) und Gabriel Toggenburg (EU Grundrechteagentur) unter Moderation von Tanja Malle (Ö1 Wissenschaftsredaktion) über die Rolle und Verantwortung Europas in den Demokratisierungsprozessen in Beitrittskandidatenstaaten diskutieren, hatten die rund 50 BesucherInnen die Gelegenheit, beim Amnesty-Infotisch Appellaktionen, insbesondere zur Einforderung von Menschenrechtsanliegen in Osteuropa, zu unterschreiben und mit einer Menschenrechtsaktivistin persönlich in Kontakt zu treten und Positionen auszutauschen.

Ort: Diplomatischen Akademie  Wien (Favoritenstrasse 15a, 1040 Wien)
Datum: 30. Oktober 2012 ab 19:00 Uhr

Freitag, 26. Oktober 2012

Kritische Literaturtage 2012

 "Bücher statt Panzer" war das Motto der kritischen Literaturtage 2012, die am 26. und 27. Oktober in der Brunnenpassage am Yppenplatz abgehalten wurden. Diese Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal statt.

"Krilit" ist eine Literaturmesse der anderen Art. Bücher und Zeitschriften aus dem Bereich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und natürlich auch Infostände von verschiedensten NGOs prägten die Ausstellung.

Das Brunnenmarktviertel im 16. Bezirk war ein geeigneter Ort für diese zweitägige Kulturinitiative.

Die Eröffnung erfolgte durch den in Wien lebenden, aus dem Libanon stammenden Musiker, Sänger und Komponisten Marwan Abado. Lesungen und Buchpräsentationen in den mliegenden Lokalen bildeten das Rahmenprogramm, so auch eine szenische Lesung von Jura Soyfer anlässlich seines 100. Geburtstages.

Amnesty International war mit einem Infostand vertreten. AI-AktivistInnen der Region Wien verbrachten einen interessanten Nachmittag bzw. Abend bei Krilit und hatten die Möglichkeit, mit den MessebesucherInnen über Menschenrechte zu diskutieren, AI-Materialien zu verteilen und Unterschriften zu sammeln.

Ort: Brunnenpassage, Yppenplatz, Wien-Ottakring
Datum: 26. und 27. Oktober 2012, 10:00 - 20:00 Uhr

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Infotische zum Thema Zwangsräumung

Die Gruppe 3 hielt am Urban Loritz-Platz zwei Infostände zum Thema Zwangsräumungen ab. Es wurden vier Briefaktionen (Rumänien, Slowakei, Frankreich, Italien) aufgelegt und verschiedenste Materialien verteilt.

Der Standort als solches ist in Ordnung und punktet vor allem durch die Nähe zum Amnesty-Büro. Es unterschrieben auch Personen, von denen wir zunächst keine Unterstützung erwartet hatten. Sie zeigten sich aber interessiert und unterschrieben die Petitionsbriefe.

Ort: Urban-Loritz-Platz
Datum: 20. und 24.10.2012

Dienstag, 23. Oktober 2012

Aktion für die Menschenrechte der Kinder in Traiskirchen

Derzeit befinden sich ca. 500 minderjährige Flüchtlinge in ungeeigneten Quartieren, ohne ausreichende Betreuung und ohne Zugang zur Schule in Traiskirchen, weil sieben von neun österreichischen Bundesländern ihre Aufnahmequoten nicht erfüllen.

Amnesty AktivistInnen informierten die Teilnehmerinnen des Bundesasylgipfels zum Thema unbetreute minderjährige Flüchtlinge und verteilten Informationsmaterial.

Ort: Ballhausplatz
Datum: 23.10.2012, 10:45 - 11:45 Uhr


Samstag, 13. Oktober 2012

Aktion gegen die Todesstrafe am Badener Hauptplatz

AktivistInnen der Region Wien/Niederösterreich/Burgenland sammelten auf dem Badener Hauptplatz Unterschriften gegen die Todesstrafe (7 Aktionen) und gegen Zwangsräumungen in Europa (3 Aktionen).

Die PassantInnen wurden über die Todesstrafe und ihre Anwendung in vielen Ländern informiert. Mit einer kurzen Performance (siehe Bild unten) wurde der Opfer der Todesstrafe gedacht.

Ort: Badener Hauptplatz
Datum: 13.10.2012, 10:30 - 12:00 Uhr


Dienstag, 9. Oktober 2012

Kein Dach mehr über dem Kopf: Zwangsräumungen - Ein Schicksal in vielen Ländern

Angola, Kambodscha, Simbabwe, China, Ägypten: In zahlreichen Staaten der Welt werden Menschen von ihrem Zuhause vertrieben.

Auch in Europa finden Zwangsräumungen statt: die Roma in Rumänien, Serbien und einer Reihe weiterer mitteleuropäischer Staaten, aber auch in Italien sind davon betroffen.

Das Recht auf Wohnen ist Menschenrecht.

Das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte von Amnesty International veranstaltete einen Infoabend zu diesem Thema.

Die Anwesenden machten auch bei einer Fotoaktion zur Aktion "Housing is a Human Right" teil. (Foto)

Ort: Moeringgasse 12, 1150 Wien
Datum: 09.10.2012, 19.00 Uhr

Samstag, 6. Oktober 2012

Aktion zum Tag gegen die Todesstrafe

Es ist heuer das zehnte Mal, dass am Tag gegen die Todesstrafe weltweit dieser unmenschlichen Bestrafung gedacht wird. Nicht bloß zuschauen, auch nicht wegschauen - eingreifen, Unrecht verhindern. Um diesen Appell ging es uns bei der Darstellung verschiedener Hinrichtungsarten, deren letzter Vollzug durch PassantInnen und durch Mitglieder von Amnesty verhindert wurde. So musste die afghanische Frau wegen ihres angeblichen Ehebruchs nicht gesteinigt, die Chinesin wegen Steuerhinterziehung nicht erschossen werden, der Iraner, dem „Feindschaft gegen Gott“ vorgeworfen wird, nicht am Galgen enden. Für Troy Davis, dessen Schicksal ja schon im September letzten Jahres besiegelt war, konnten wir nur seine letzten Worte wiederholen.

Eine der meist positiven Reaktionen waren die erklärenden Worte von Eltern an ihre Kinder: „das ist Amnesty, das ist eine Organisation, die sich kümmert, dass es allen Menschen gut geht“.

Video von der Aktion

Ort: Stock-im-Eisen-Platz
Datum: 06.10.2012, 12:00 Uhr

Infotisch am Columbusplatz gegen Zwangsräumungen

Mitglieder des Netzwerks Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte waren gemeinsam mit Mitgliedern des Osteuropa-Balkan-Teams mit einem Infotisch am Columbusplatz vertreten.

Die AktivistInnen verteilten Folder an PassantInnen und luden diese zum Unterschreiben der aufgelegten Aktionen ein:
  • Rumänien: Zwangsräumungen von Roma Siedlungen in Cluj Napoca
  • Italien: Zwangsräumungen von Roma Siedlungen
  • Slowakei: Diskirminierung von Romakindern in Levoca
  • Frankreich: Zwangsvertreibungen von afrikanischen MigrantInnen
Das Interesse war extrem niedrig und somit unsere Anwesenheit umso wichtiger. Ein Touristenpaar aus Rumänien war gegenüber Roma in Rumänien sehr skeptisch, wurde aber nach einer Diskussion mit den AktivistInnen davon überzeugt, für diese Aktionen zu unterschreiben. Das zeigt, wie wichtig die Diskussion über dieses Thema in der Öffentlichkeit ist. Wenn auch nicht viele Unterschriften gesammlt werden konnten, so war dies sicher ein Erfolg für den Infotisch.

Ort: Columbusplatz, Wien Favoriten
Datum: 6.10.2012, 10:00 - 13:00 Uhr


Freitag, 5. Oktober 2012

Amnesty-Infotisch im Institut für Afrikawissenschaften

Am  Freitag, den 5. Oktober 2012 fand im Institut der Afrikawissenschaften der Universität Wien eine Veranstaltung zum Thema „Schnittpunkt Afrika: Uganda“ statt.

Unsere Gruppe betreute bei dieser Veranstaltung einen Amnesty-Infotisch und verteilte Informationen über die Menschenrechtssituation in Uganda. Briefaktionen zu anderen afrikanischen Ländern lagen bereit.  InteressentInnen konnten vor Ort gegen Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe, Südafrika, Angola, Nigeria und Ägypten aktiv werden.

Ort: Universitätscampus, 1090 Wien, Spitalgasse 2, Hof 5
Beginn: 16:00 Uhr