Die Rahmenbedingungen für das Abhalten eines Infostandes waren nicht optimal, da ein Teil des Urban Loritz-Platzes derzeit eine Baustelle ist.
Mitglieder der AI-Gruppe 3 / Wien trotzten dem Baumaschinenlärm und informierten PassantInnen über unsere derzeit aktuellen Briefaktionen zum Thema
Todesstrafe. Es gab aber auch Appellbriefe zu Libyen, Türkei und Griechenland. Am Freitag war es durch den Frühschluss der Bauarbeiter ruhiger und
Marlies und Susanne konnten ausführlichere Gespräche mit den PassantInnen führen. Die InfostandbesucherInnen waren interessiert und nahmen auch
gerne Materialien mit.
Ort: Urban Loritz-Platz, 1150 Wien
Datum: 24. und 25. Oktober 2013
Freitag, 25. Oktober 2013
Dienstag, 15. Oktober 2013
Amnesty-Stand bei Human Rights Talk
Mitglieder des Netzwerkes zum südlichen Afrika betreuten am 15. Oktober 2013 von 19 bis 21 Uhr einen Amnesty-Stand beim Human Rights Talk im Dachgeschoß des Juridikum, Schottenbastei 10-16, 1010 Wien. Die Veranstaltung stand unter dem Motto: Meinungsfreiheit in Gefahr?
Organisiert wurde dieser Human Rights Talks vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM), gemeinsam mit der „Forschungsplattform Human Rights in the European Context“ der Uni Wien und den Reportern ohne Grenzen.
Aus der Ankündigung der Veranstaltung:
„Die Enthüllungen Edward Snowdens über das gigantische Überwachungsprogramm der US National Security Agency und Bradley Mannings Weitergabe von Dokumenten an die Enthüllungsplattform Wikileaks haben nicht zuletzt wegen der strafrechtlichen Verfolgung beider heftige Diskussionen über die Zulässigkeit von Whistleblowing als Form der Meinungs- und Informationsfreiheit entflammt.
Aus diesem Anlass diskutieren Rubina Möhring (Journalistin, Reporter ohne Grenzen Österreich), Ed Moschitz (ORF), Tarik Tabbara (Experte für US-Recht) und Hannes Tretter (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte).“
Informationen über weitere geplante Human Rights Talks unter http://bim.lbg.ac.at
Organisiert wurde dieser Human Rights Talks vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM), gemeinsam mit der „Forschungsplattform Human Rights in the European Context“ der Uni Wien und den Reportern ohne Grenzen.
Aus der Ankündigung der Veranstaltung:
„Die Enthüllungen Edward Snowdens über das gigantische Überwachungsprogramm der US National Security Agency und Bradley Mannings Weitergabe von Dokumenten an die Enthüllungsplattform Wikileaks haben nicht zuletzt wegen der strafrechtlichen Verfolgung beider heftige Diskussionen über die Zulässigkeit von Whistleblowing als Form der Meinungs- und Informationsfreiheit entflammt.
Aus diesem Anlass diskutieren Rubina Möhring (Journalistin, Reporter ohne Grenzen Österreich), Ed Moschitz (ORF), Tarik Tabbara (Experte für US-Recht) und Hannes Tretter (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte).“
Informationen über weitere geplante Human Rights Talks unter http://bim.lbg.ac.at
Sonntag, 13. Oktober 2013
Freiwilligenmesse 2013
Die Messe war sehr gut besucht, und zahlreiche Interessierte besuchten den Amnesty-Stand und ließen sich beraten.
Ort: Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien
Datum: Samstag, 12.10.2013 10:00 Uhr - Sonntag, 13.10.2013 17:00 Uhr
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Interviewtermin bei Radio Orange
Vertreterinnen von sieben Organisationen in einem kleinen
Radiostudio - eine logistische Herausforderung, aber ein gelungenes
Projekt.
Die sieben Organisationen der Initiative "Klappe auf" stellten sich und ihre gemeinsamen Vernetzungsaktivitäten bei den "sozialen Dialogen" von Radio Orange vor.
Unter dem Namen „Klappe auf!“ sind seit mehreren Jahren verschiedene frauenpolitisch aktive Organisationen miteinander vernetzt und organisieren jährlich eine gemeinsame Veranstaltung für die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Ziel ist es, die „Klappe aufzumachen“, indem die Organisationen verschiedene Formen von Gewalt an Frauen sichtbar und sich für ein gewaltfreies Leben aller Frauen weltweit stark machen.
2012 veranstaltete die Plattform erstmals einen Poetry Slam, der unter dem Zeichen der Gewaltfreiheit stand. 2013 folgt unter dem Titel „A Room of One’s Own“ die Fortsetzung (28.11.2013, Lokativ).
Die Aktion wird getragen von: Amnesty International – Netzwerk Frauenrechte und Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte, Frauensolidarität, Katholische Frauenbewegung Österreichs – Aktion Familienfasttag, LEFÖ / Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen – Birlikte Ögrenelim, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser sowie WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven.
Ort: Radio Orange
Datum: Das Interview wurde am 9. Oktober 2013 aufgenommen und wird am 19. November 2013 um 13 Uhr ausgestrahlt.
Die sieben Organisationen der Initiative "Klappe auf" stellten sich und ihre gemeinsamen Vernetzungsaktivitäten bei den "sozialen Dialogen" von Radio Orange vor.
Unter dem Namen „Klappe auf!“ sind seit mehreren Jahren verschiedene frauenpolitisch aktive Organisationen miteinander vernetzt und organisieren jährlich eine gemeinsame Veranstaltung für die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Ziel ist es, die „Klappe aufzumachen“, indem die Organisationen verschiedene Formen von Gewalt an Frauen sichtbar und sich für ein gewaltfreies Leben aller Frauen weltweit stark machen.
2012 veranstaltete die Plattform erstmals einen Poetry Slam, der unter dem Zeichen der Gewaltfreiheit stand. 2013 folgt unter dem Titel „A Room of One’s Own“ die Fortsetzung (28.11.2013, Lokativ).
Die Aktion wird getragen von: Amnesty International – Netzwerk Frauenrechte und Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte, Frauensolidarität, Katholische Frauenbewegung Österreichs – Aktion Familienfasttag, LEFÖ / Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen – Birlikte Ögrenelim, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser sowie WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven.
Ort: Radio Orange
Datum: Das Interview wurde am 9. Oktober 2013 aufgenommen und wird am 19. November 2013 um 13 Uhr ausgestrahlt.
Dienstag, 8. Oktober 2013
Irdische Träume im Paradies – Frauen im Iran
Siroos Mirzaei, Facharzt für Nuklearmedizin, Sprecher der Ärzt_innengruppe von Amnesty International und Mitgründer des Vereins Hemayat, Betreuungszentrum für traumatisierte Flüchtlinge, las aus seinem Roman Irdische Träume im Paradies.
Im Zentrum des Romans steht die Geschichte von Shokufeh, einer jungen Iranerin, die aufgrund tragischer Ereignisse zum Tode verurteilt worden war. Im Paradies erinnert sie sich an ihr Leben im Iran und ihre Liebe zu Masoud, die an der gesellschaftlichen Realität scheitern musste. Die Spiegelung der Wirklichkeit im „Paradies“ ist Kritik an der gesellschaftspolitischen Repression im Iran nach der Revolution 1979. In diesem Paradies gibt es keine Jungfrauen, die die Märtyrer empfangen, es ist auch kein Land, in dem Milch und Honig fließen, sondern ein Ort, wo die Menschenrechte gelten und ein selbstbestimmtes Leben möglich ist.
Im Anschluss an die Lesung informierte Eva-Maria Jenkins-Krumm vom Netzwerk Frauenrechte über die Situation der Frauen im Iran: Zu der katastrophalen Situation der Menschenrechte im Allgemeinen kommen zahlreiche weitere frauenspezifische Diskriminierungen.
Mehrangiz Kar, die iranische Menschenrechtsanwältign sagte dazu: „Wenn ich über Frauenrechte spreche, fühle ich manchmal tiefen Ekel, weil ich eine so lange Reihe von Verletzungen dieser Rechte aufzählen muss, für die ich keine Lösungen weiß“.
Doch es gibt auch eine starke Menschenrechtsbewegung im Iran, z.B. die Kampagne „Eine Million Unterschriften für Frauenrechte“ und Hoffnung auf bessere Zeiten wie im Lied der iranischen Frauenbewegung: „Oh Frau, das gegenwärtige Leben, die Zeit der Sklaverei ist vorbei, eine andere Welt ist denkbar.“ Schließlich beschrieb die Referentin einige besonders eindrückliche Aktionen der AI Netzwerke Frauenrechte / Todesstrafe , z.B. „Drei Bäume für die Menschenrechte im Iran“ (Donaupark), „Aktion gegen die Todesstrafe“ (Stephansdom), „Hinter Gittern. Hundert Stunden Solidarität mit den iranischen Gewissensgefangenen“ (Mariahilferstraße). Bei einem Glas Wein oder Wasser konnte das Publikum mit dem Autor und der Referentin diskutieren.
Ort: Literaturhaus, Wien
Datum: 08.10.2013
Im Zentrum des Romans steht die Geschichte von Shokufeh, einer jungen Iranerin, die aufgrund tragischer Ereignisse zum Tode verurteilt worden war. Im Paradies erinnert sie sich an ihr Leben im Iran und ihre Liebe zu Masoud, die an der gesellschaftlichen Realität scheitern musste. Die Spiegelung der Wirklichkeit im „Paradies“ ist Kritik an der gesellschaftspolitischen Repression im Iran nach der Revolution 1979. In diesem Paradies gibt es keine Jungfrauen, die die Märtyrer empfangen, es ist auch kein Land, in dem Milch und Honig fließen, sondern ein Ort, wo die Menschenrechte gelten und ein selbstbestimmtes Leben möglich ist.
Im Anschluss an die Lesung informierte Eva-Maria Jenkins-Krumm vom Netzwerk Frauenrechte über die Situation der Frauen im Iran: Zu der katastrophalen Situation der Menschenrechte im Allgemeinen kommen zahlreiche weitere frauenspezifische Diskriminierungen.
Mehrangiz Kar, die iranische Menschenrechtsanwältign sagte dazu: „Wenn ich über Frauenrechte spreche, fühle ich manchmal tiefen Ekel, weil ich eine so lange Reihe von Verletzungen dieser Rechte aufzählen muss, für die ich keine Lösungen weiß“.
Doch es gibt auch eine starke Menschenrechtsbewegung im Iran, z.B. die Kampagne „Eine Million Unterschriften für Frauenrechte“ und Hoffnung auf bessere Zeiten wie im Lied der iranischen Frauenbewegung: „Oh Frau, das gegenwärtige Leben, die Zeit der Sklaverei ist vorbei, eine andere Welt ist denkbar.“ Schließlich beschrieb die Referentin einige besonders eindrückliche Aktionen der AI Netzwerke Frauenrechte / Todesstrafe , z.B. „Drei Bäume für die Menschenrechte im Iran“ (Donaupark), „Aktion gegen die Todesstrafe“ (Stephansdom), „Hinter Gittern. Hundert Stunden Solidarität mit den iranischen Gewissensgefangenen“ (Mariahilferstraße). Bei einem Glas Wein oder Wasser konnte das Publikum mit dem Autor und der Referentin diskutieren.
Ort: Literaturhaus, Wien
Datum: 08.10.2013
Samstag, 5. Oktober 2013
Aktion gegen die Todesstrafe
Rund um
den internationalen Tag gegen die Todesstrafe (10.10.) machten Aktivist_innen aus
Niederösterreich und Wien mit einer Öffentlichkeitsaktion in Amstetten darauf aufmerksam,
dass in mehreren Ländern der Welt, etwa in den englischsprechenden karibischen Staaten Barbados,
Trinidad und Tobago, die Todesstrafe noch nicht abgeschafft wurde. Weiters wurde das Schicksal der Jemenitin Fatima Hussein Badi, die von Todesstrafe bedroht ist, bekannt gemacht.
Der Info-Stand auf dem Hauptplatz von Amstetten vermittelte karibische
Gefühle; die Impressionen von Sonne, Strand und Meer plus einer Palme
neben dem Info-Stand wurden von der Mostviertler Sonne an diesem kühlen,
aber freundlichen und trockenen Herbsttag verstärkt.
Wenngleich der Hauptplatz in Amstetten
trotz gleichzeitig stattfindendem Bauern- und Flohmarkt eine deutlich
geringere Frequenz an Passant_innen als die hektische Großstadt Wien
aufwies, waren die Anzahl der Unterschriften auf den Petitionen gegen
die Todesstrafe für die Teilnehmer_innen zufriedenstellend: Denn eine
Reihe von Menschen in Amstetten ließen sich ansprechen und für ihren
Appell an die Regierungen in der Karibik und in Jemen gewinnen.
Ort: Amstetten, Hauptplatz
Datum: Samstag, 5. Oktober 2013, 10.30 bis 12.30 Uhr
Datum: Samstag, 5. Oktober 2013, 10.30 bis 12.30 Uhr
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