Montag, 23. März 2009

Forumtheaterstück der SpielerAI zum Thema Mobbing

Am 23.3.2009 fand im Nachbarschaftszentrum Leopoldsstadt in Wien die Generalprobe des neuen Forumtheaterstückes der Aktionsgruppe SpielerAI statt.

"Conny trifft Bettina nach Jahren in einem Lokal wieder. Heute ist große Klassenparty. Doch Nora hat Conny noch nie leiden können..."

Forumtheater ist interaktives Theater. das Publikum spielt mit und versucht die Unterdrückungssituation zu verändern.

Ort: Nachbarschaftszentrum Leopoldsstadt
Datum: 23.3.2009

Dienstag, 17. März 2009

Unternehmen und Menschenrechte

Unter dem Titel "Unternehmen und Menschenrechte - Verantwortung und Transparenz in der globalen Wirtschaft" organisierte die AK-Wien gemeinsam mit Amnesty International ein Symposium.

Aus dem Programm:
  • Kalpona Akter (Direktorin des Bangladesh Center of Worker Solidarity)
    Arbeitsbedingungen in der globalisierten Wirtschaft, TextilarbeiterInnen in Bangladesch
  • Prof. Olivier Maurel (Université Paris XII des Créteil)
    Analyse und Empfehlungen für menschenrechtliche Verantwortung von transnationalen Unternehmen
  • Im Anschluss gab es Beiträge von Natalia Alonso (EU-Büro Amnesty International), Walter Sauer (ÖGB), Manfred Schekulin (Wirtschaftsministerium) und Rudolf Scholten (Österreichische Kontrollbank).

Die Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen war dabei mit einem Infotisch anwesend.

Ort: Bildungszentrum der AK-Wien
Datum: 17.03.2009

Samstag, 14. März 2009

Info-Stand im Theater Spielraum

Mitglieder des Netzwerkes gegen die Todesstrafe nahmen mit einem Infotisch und einer kleinen Ausstellung bei der Veranstaltung "Sacco und Vanzetti" teil.

Ort: Theater Spielraum
Datum: 10. - 14.3.2009

Sonntag, 8. März 2009

Demo zum Internationalen Frauentag


Die Teilnahme an der Frauendemo, zu der sich Jahr für Jahr mehr Frauen einfinden, hat schon Tradition beim Netzwerk Frauenrechte. Diesmal forderten sie mit Transparenten und Unterschriftslisten gleiche Rechte für iranische Frauen und Schutz für Menschenrechtsverteidigerinnen. Mit dabei war heuer auch das Netzwerk Südliches Afrika, das Unterschriften für von HIV/AIDS und Gewalt betroffene Frauen sammelte.

Ort: Wien
Datum: 08.03.2009

Donnerstag, 5. März 2009

Women's World Congress

Anlässlich des WOMEN’S WORLD AWARDS, der heuer in Wien verliehen wurde, fand am 4. und 5. März der WOMEN’S WORLD CONGRESS unter dem Motto „The Next Generation: Der neue Feminismus, Perspektiven der Gleichstellung im 21. Jahrhundert“ im Festsaal des Wiener Rathauses statt.

Das Netzwerk Frauenrechte war an beiden Tagen mit einem Infostand vertreten und konnte neue Kontakte knüpfen, Interessentinnen gewinnen und natürlich zahlreiche Unterschriften sammeln. Am 5. März war Grainne Nebois-Zeman als Vertreterin des Netzwerks zu einem TV-Studiogespräch über Frauenrechte und den Sinn von Auszeichnungen auf Puls 4 eingeladen.

Ort: Rathaus, Wien
Datum: 4. - 5. März 2009

Freitag, 27. Februar 2009

Filmabend: Wer bist Du, dass du sprichst

Mit dem Film „Wer bist Du, dass du sprichst?“ (Maria Binder/Verena Franke, Deutschland 2006) nahm das Netzwerk Frauenrechte an den FrauenFilmTagen rund um den 8. März teil. In diesem Dokumentarfilm erzählen fünf Frauen und Transsexuelle aus Istanbul von sexueller Folter durch den Staat, von der Verarbeitung dieses Traumas und von ihrem Kampf um gesellschaftliche Veränderung.
Anschließend moderierte Inge Stecher-Schubert ein angeregtes Publikumsgespräch mit Verena Franke (rechts), einer der beiden Regisseurinnen. Das Netzwerk Frauenrechte war natürlich auch mit einem Infotisch präsent.

Ort: Filmhaus Kino, 1070 Wien, Spittelberggasse 3
Datum: 27. 2.2009

Samstag, 21. Februar 2009

Regionstreffen mit Aktion zu Internationalem Frauentag


Beim Treffen der Region Wien, Niederösterreich und Burgenland nahmen die TeilnehmerInnen an einer Aktion gegen Gewalt an Frauen teil.

Ort. Moeringgasse 12
Datum: 21.02.2009, 14:00 Uhr

Samstag, 14. Februar 2009

Liebe ist kein Verbrechen - Kiss in des Netzwerkes LGBT-Rechte

In vielen Ländern wird der Valentinstag als ein Tag der Liebenden gefeiert, das Netzwerk LGBT-Rechte (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) von Amnesty International Österreich machte an diesem Tag mit einem Kiss-in unter dem Motto "Liebe ist kein Verbrechen!" darauf aufmerksam, dass
(gleichgeschlechtliche) Liebe in vielen Ländern der Welt immer noch als ebensolches geahndet wird: Überraschend viele Paare - gleichgeschlechtliche wie verschiedengeschlechtliche - sind trotz des kalten und windigen Wetters dem Aufruf des Netzwerks gefolgt, sich am Valentinstag (14..Februar) um 14 Uhr am Wiener Stock-im-Eisen-Platz zu küssen und damit ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen an LGBT-Personen zu setzen.

So werden Menschen in mehreren Staaten immer noch wegen praktizierter Homosexualität hingerichtet. Aber auch verschiedene andere Menschenrechtsverletzungen stehen in vielen Ländern der Welt auf der Tagesordnung, wie etwa Misshandlungen durch die Polizei oder Hate Crimes, also Verbrechen, die ausschließlich wegen der sexuellen Orientierung des Opfers begangen werden, um nur einige wenige aufzuzählen. "Ein aktuelles Beispiel ist ein Gesetzesvorschlag in Nigeria: Nach diesem würden nicht nur gleichgeschlechtliche Paare, sondern auch TrauzeugInnen und HelferInnen bei gleichgeschlechtlichen Hochzeitszeremonien mit Gefängnis bestraft. Amnesty International und andere Organisationen haben sich in einem öffentlichen Statement klar dagegen ausgesprochen", sagt Martin Baumgartner, Gruppensprecher des Netzwerkes LGBT-Rechte.

Das Netzwerk LGBT-Rechte in Österreich hat sich 2003 gegründet. Diese Gruppe von AktivistInnen innerhalb von Amnesty International will sich durch Aktionen, Veranstaltungen und Appellbriefe für Menschen einsetzen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität diskriminiert, verfolgt oder misshandelt werden und ein Bewusstsein für diese Menschenrechtsverletzungen in der Öffentlichkeit schaffen.

Freitag, 23. Januar 2009

In Prison My Whole Life

Im Semperdepot wurde im Beisein von William Francome der Dokumentarfilm "In Prison My Whole Life" gezeigt. Der Film basiert auf einer Idee von William Francome, der in derselben Nacht - es war der 9. Dezember 1981 - zur Welt kam, in der Mumia Abu-Jamal verhaftet und des Mordes an einem Polizeibeamten angeklagt wurde.

Francome setzt sich nicht nur mit dieser Geschichte der vergangenen 27 Jahre auseinander, sondern er zeigt auch auf wie sich Rassismus und Klassenvorurteile auswirken. Er führt Gespräche mit AutorInnen, MenschenrechtsaktivistInnen, KünstlerInnen und natürlich mit Mumia selbst, der jedoch als ein zum Tod Verurteilter unsichtbar bleiben muss. Der Film bringt auch die bisher stärksten Argumente für ein neues Verfahren für Abu-Jamal.

Die durchwegs junge Zuhörerschaft zeigte bei der anschließenden cirka einstündigen Diskussion sehr viel Anteilnahme und Interesse und hatte in William Francome auch den am besten informierten Redner gefunden. Unser Info Material über die derzeitige weltweite Situation der Todesstrafe wurde gerne angenommen.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Kasperltheater bei Caritas Flüchtlingsheim


Mitglieder der Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen spielten das Kasperltheaterstück "Die Geschichte vom Zauberer Unerbittlich" in einem Caritas-Heim im 15. Bezirk.

Ort: Caritas Heim
Datum: 17.12.2008

Freitag, 12. Dezember 2008

1. Österreichisches Filmfestival der Menschenrechte


Von 2. bis 12. Dezember 2008 fand das 1. Österreichische Filmfestival der Menschenrechte in Wien statt. Es wurden Filme gezeigt, die sich mit der Würde des Menschen sowie mit den Themen Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie befassen. Unsere Gruppe NW Südliches Afrika konnte an drei Tagen im Top Kinokino und im Schikaneder Kino Infostände abhalten.

Samstag, 6. Dezember 2008

Equality Matters – Lesung & Musik


Kraftvolle Texte lesbischer Autorinnen las Burgschauspielerin Regina Fritsch im RadioKulturhaus - Gedichte, Erzählungen und Erfahrungsberichte, die sowohl zeitlich als auch thematisch und geographisch einen breiten Bogen spannten. Untermalt wurde die Lesung eindrucks- und stimmungsvoll von der aus Kuba stammenden Sängerin Milagros Piñera. Die Obfrau der „Frauensolidarität“ Ulrike Lunacek verband kompetent und informativ die unterschiedlichen literarischen Texte.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom AI-Netzwerk LGBT, dem Netzwerk Frauenrechte und der Frauensolidarität organisiert.

Freitag, 5. Dezember 2008

Die Diabolo Rocknacht mit Letterwriting-Marathon

Die Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen (AVG) war bei der Diabolo Rocknacht eingeladen.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Aktion "Fire-up! Sign-up!". Sabine Vogler, Sprecherin der AVG, erinnerte die ZuhörerInnen daran, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ihren 60. Geburtstag feiert. Dennoch gibt es noch viele Menschenrechtsverletzungen, daher ist internationale Solidarität gefordert.

Sie zeigte den Menschenrechtspass her, der zuvor an alle BesucherInnen des Konzerts von engagierten Jugendlichen verteilt worden war.

Als Zeichen für das Licht, das jeder unterschriebene Brief in das Dunkel der Menschenrechtsverletzungen bringt, hoben alle Bandmitglieder die Amnesty-Kerze und ermunterten das Publikum zum Unterschreiben bei unserem Letterwriting Marathon.

Nach dem Auftritt der Musikgruppe Penzing Blue schauten noch viele BeuscherInnen bei unserem Infotisch vorbei. Etwa 150 Unterschriften konnten an diesem Abend gesammelt werden.

Ort: Reigen
Datum: 5. Dezember 2008

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Fire Up Sign Up bei Gruppentreffen

Die Mitglieder des Osteuropa-Balkan-Teams machten im Rahmen ihres Gruppentreffens mit der Aktion "Fire Up Sign Up" bei Letterwriting Marathon mit.

Ort: Gruppentreffen
Datum 04.12.2008

Freitag, 28. November 2008

Infotisch bei Aufführung des Films Hurenkarussell

Das Netzwerk Frauenrechte organisierte die Aufführung des Films "Hurenkarussell" von Cajetan Jacob im Wiener Schikanederkino.

Am Infotisch lagen Petitionen und Musterbriefe zu
  • Armenien (häusliche Gewalt),
  • Nicaragua (sexuelle Gesundheitsrechte) und
  • Iran (Kampagne für Gleichberechtigung)
auf.

Ort: Schikanederkino
Zeit: 28.11.2008, 19:00 Uhr

Cities for Life, Städte für das Leben

Die Stadt Wien beteiligte sich in diesem Jahr an der Aktion "Cities for Life, Städte für das Leben".

Die Aktion, die von der katholischen Organisation St. Egidio ins Leben gerufen wurde, wird jedes Jahr weltweit zum 30. November abgehalten. Dieser Tag erinnert an die Abschaffung von Todesstrafe und Folter in der Toskana im Jahre 1786. Sie war das erste Land, dass unter dem Einfluss der Aufklärung diesen mutigen Schritt unternahm. Als Zeichen für die Bedeutung des Lebens, zugleich als deutliches Zeichen gegen die Todesstrafe, werden weltweit öffentliche Gebäude beleuchtet. 2007 nahmen 760 Städte daran teil.

Vertreterinnen des Netzwerkes gegen die Todestrafe waren beim Amtsgebäude am Schlesingerplatz im 8. Wiener Gemeindebezirk mit einem Infozelt vertreten.

Vom 28.11.2008 bis 30.11.2008 hing ein großes Transparent am Ametshaus für den 8. Bezirk.

Ort: Schlesingerplatz, 1080 Wien
Zeit: 28.11.2008, 8:30 - 13:00 Uhr

Dienstag, 25. November 2008

Frauendemo in Wien

Auch 2008 nahm das Netzwerk Frauenrechte wieder am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, an der Frauendemo in Wien teil. Mit Transparenten und Petitionen forderten sie Maßnahmen gegen häusliche Gewalt in Armenien und gleiche Rechte für Frauen im Iran. Die Frauendemo wird von einer Plattform von Frauen-NGOs jeweils zum 8. März, dem Internationalen Frauentag und zum 25. November organisiert.

Datum: 25.11.2008

Donnerstag, 6. November 2008

10 Jahre Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen


Die Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen organisierte eine Veranstaltung zum Anlass ihres 10-jährigen Bestehens.

In vier Impulsreferaten wurde der Sinn von Menschenrechtsarbeit beleuchtet:
  • Sabine Vogler, AI AVG, 10 Jahre AVG - (k)ein Grund zum Feiern?
  • Dinah Djalinous-Glatz, ÖGB, Rolle der ILO und des Normenausschuss
  • Shane Enright, AI UK, Amnesty International und die Gewerkschaften - 30 Jahre Kooperation in Großbritannien
  • Harald Voitl, VIDA, Iranischer Gewerkschafter in Haft - Aktion für Mansour Ossanlu
Durch den Abend führte Mellita Aschauer-Nagl von der AK-Wien.

Zum Abschluss wurde auf das Schicksal von Mansour Ossanlu aufmerksam gemacht (siehe Foto).

Ort: Bildungszentrum der AK-Wien
Datum: 6.11.2008

Montag, 20. Oktober 2008

AI Herbst 2008 / Regionstreffen


Die Region Wien organisierte gemeinsam mit der ai-academy die Veranstaltung "AI Herbst 2008 / Regionstreffen" und weihte damit den neuen Gruppenraum ein.

Ort: neuer Gruppenraum, Moeringgasse 12
Datum: 19.10.2008, 10:00 Uhr - 15:00 Uhr

Sonntag, 19. Oktober 2008

Einweihung des neuen Gruppenraumes


Das Regionalteam Wien lud zu einer Einweihungsfeier in den neuen Gruppenraum ein.

Für die zahlreichen Gäste spielte die Musikgruppe "All' Arrabbiata" ein besonders gelungenes Programm.

Ort. Moeringgasse 12
Datum: 19.12.2008, 15:00 Uhr