Zum Thema diskutierten ein Vertreter der Europäischen
Kommission in Österreich, eine Herausgeberin aus Kiew, ein Vertreter des LBIMR
in Wien und eine ehemalige ORF-Korrespondentin in Moskau. Die wesentlichen
Aussagen waren, neben den politischen Auswirkungen durch die russische Übernahme
der Krim, dass die Bürger_innen der Krim jetzt den bekannten Alltagsterror, den wir
vom Balkan her kennen, erleben. Wie Verfolgung und Diskriminierung der
ukrainischen Bevölkerung und der Maidanaktivist_innen. Ferner die dringende
Aufarbeitung der begangenen Menschenrechtsverletzungen in Kiew mit Bestrafung
der Täter und Wiedergutmachung für Opfer. Außerdem die Warnung vor der
momentanen Regierung, die sich aus Mitgliedern der alten zusammensetzt und der
auch die Sloboda (Swoboda/Freiheit)-Partei angehört, dessen Mitglied Igor
Miroshnichenko einen TV-Mann attackierte. Bis zu den Wahlen wird der Kampf um
die Rechte weitergehen, der Maidan geht weiter, denn er wurde zum
Kontrollorgan.
Das Netzwerk Osteuropa/Zentralasien war mit einem Infotisch anwesend.
Ort: Aula der Uni- Campus Altes AKH ((1. Hof, Spitalgasse 2-4, Wien)
Datum: 25.3.2014, 19:00 Uhr
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